UNMÖGLICH

Ich habe bei einem Lyrikwettbewerb mit gemacht. Und war tatsächlich unter den besten fünfzig.

UNMÖGLICH

Ich warte – mal wieder.
Online – die ganze Zeit,
doch du antwortest nicht.
So gern würde ich dich sehen,
in den Armen halten,
nie wieder gehen lassen.
Doch du bist nicht hier.
Verbringst deine Zeit
lieber mit Anderen.

Ich will dich besuchen,
zu dir fahren.
Doch du meinst,
das wäre unmöglich.
Wir sollten erstmal skypen.
Ein guter Anfang.
Doch dann seh ich dich.
Nein, nicht dich,
sondern dein wahres Ich.

Ich habe gedacht,
du liebst mich.
Bist ehrlich,
ich dachte,
das ist unmöglich.
Ich soll verstehen.
Dich soll ich verstehen.
Nichts ist unmöglich,
das war das Letzte,
was du sagtest.

Es ist unmöglich!
Du hast mich belogen,
so viele Monate.
Dass so etwas passiert,
habe ich nicht
erwartet.
(April 2015)

Ein Gedanke zu „UNMÖGLICH“

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